Meine Rauhnächte 2010/2011 – Teil 2

Die 3. Rauhnacht läutet das Ende der Feiertage ein, der Alltag beginnt wieder. Der 27.12.2010 ist dem Hl. Johannes gewidmet und steht für den Monat März. Das Thema lautet: “ Lass Wunder in deinem Leben zu“. Was wünsche ich mir … Weiterlesen

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Meine Rauhnächte 2010/2011

Die Zeit zwischen der Wintersonnenwende bzw. Heilig Abend und dem 6. Januar werden Rauhnächte genannt. An Wintersonnenwende steht die Sonne am tiefsten, das Licht wird an diesem Tag neu geboren. Die Tage werden ab diesem Zeitpunkt wieder länger. Seit jeher gilt diese Zeit als heilig, denn in dieser Zeit bereitet man sich für das neue Jahr vor. Während dieser Zeit zieht man Bilanz und achtet auf die Träume. Die Räder sollen während dieser Zeit stillstehen, um sich zu sammeln. Seit Jahren halte ich die Tradition während dieser Zeit meine Träume aufzuschreiben – sofern ich mich an sie erinnere.

Dieses Jahr habe ich wieder einen neuen Anlauf genommen, um mich auf das kommende Jahr einzustimmen. Die erste Nacht brachte mir keine Traumbotschaft, genauso die gestrige Nacht. Dafür nutze ich nun die Tage, um mich mit Tarot auf 2011 vorzubereiten.

Die 2. Rauhnacht, der 26.12.2010 ist dem Hl. Stephan geweiht, dem Erzmärtyrer der Christen, der für seinen Glauben aus Jerusalem vertrieben und gesteinigt wurde. Diese Nacht steht für den Februar und hat die innere Stimme als Thema. Da ich mich an keinen Traum erinnern konnte, habe ich folgende Fragen ans Tarot gestellt:

○ Was begleitet mich ins neue Jahr
○ Was gibt es noch zu lösen?
○ Was sind meine Ziele im neuen Jahr?

Auf die erste Frage fordert mich die Karte „2 Scheiben“ auf, stärker auf meine innere Balance zu achten und mehr auf meine innere Stimme zu hören. Die „7 Schwerter“ zeigen mir, dass die Ampeln auf grün stehen und ich das Alte hinter mir lassen kann, um neue Ziele in Angriff zu nehmen. Es gibt noch eine Situation, die ich entschärfen sollte. Das hört sich schon mal gut an!

Das Ergebnis auf die zweite Frage hat mich doch sehr überrascht. Der Tod aus der großen Arkana zeigt an, dass für einen Neuanfang wichtige Veränderungen notwendig sind. Ja, die muss ich wirklich angehen! Die „5 Schwerter“ fordert mich auf stark zu bleiben und mich nicht beugen zu lassen. Die Sprache kann die schärfste Waffe eines Menschen sein, ich sollte sie nutzen. Die „4 Schwerter“ als letzte Karte gibt mir den Ausblick, dass am Ende sich die Situation stabilisieren wird und ich letztendlich zur Ruhe kommen kann.

Als Ziele für 2011 erhielt ich folgendes:

○ Übe dich in Geduld
○ Sei achtsam und fokussiere dich stärker auf das was du wirklich willst
○ Entscheidungen sind überlegt zu treffen, denn es ist nicht alles Gold was glänzt.

Na ja, das mit den Zielen, werde ich nochmals angehen. Ist mir noch nicht griffig genug 🙂 Jetzt gehe ich mal ins Bett, mit Stift und Papier neben dran, man weiß ja nie.

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YodaL ist jetzt „ausgebildete“ Betriebsrätin

Hab jetzt alle meine Pflichtseminare nach dem Betriebsverfassungsgesetz abgeschlossen und bin ab jetzt gut gerüstet für meine neuen Aufgaben als Betriebsrätin. Und die Aufgaben machen Spass, vorausgesetzt, man bewahrt die nötige Distanz.

Nicht freigestellt, stellt meine neue Position schon eine Herausforderung dar, denn ich darf meinen eigentlichen Job – wenn auch nur teilweise – auch noch machen. Und es ist gut so. Die Seminare haben mir eines gezeigt: Arbeitsrecht ist spannender, als es auf den ersten Blick scheint.

Beim letzten Seminar war der gesamte Kurs auf dem Arbeitsgericht. Da die Verhandlungen alle öffentlich sind, war das kein Problem. Nur das Gesicht des Richters und der Prozessbeteiligten war schon Erlebnis genug. Wann erscheinen bei einem Arbeitsrichter plötzlich 15 Männlein und Weiblein im Gänsemarsch in den Verhandlungssaal. Unser Seminarleiter klärte die Situation auf, worauf hin der Richter die Verhandlung ordnungsgemäß begann. Als beide Parteien den Saal verliessen, um sich wegen einem Vergleich zu beraten, fragte der Richter nach unserer Meinung. Die erste Verhandlung war rasch vorbei und es folgte ein paar Minuten später die nächste. Der Anwalt des Beklagten verschlief den Termin. Da man beim Arbeitsgericht um eine gute Zusammenarbeit bemüht ist, kam der Anwalt um ein Versäumnisurteil gerade nochmal herum.

Der dritte Fall war spannend, denn es betraf das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Heute weiss ich, das Flugbegleiterinnen bereits als Leiharbeitskräfte eingesetzt werden und zwar unter prekären Konditionen. Leider konnten wir bis zum Ende der Verhandlung nicht bleiben, denn das Hotel war außerhalb von Bremen und das Mittagessen wurde extra wegen unserer Truppe warmgehalten.

Fazit: Werde mir einmal im Monat frei nehmen, um auf’s Arbeitsgericht zu gehen. Man lernt dort ungemein viel.

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Bildquelle: pixelio.de
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Man soll auch für kleine Schritte dankbar sein

Es geht langsam, ganz langsam vorwärts.

Die vergangenen beiden Wochen war ich auf Qualifizierungsmaßnahmen für Betriebsräte. Kaum zurück gekommen, ging es auch schon wieder weiter. Arbeitsrecht ist spannender, als es auf den ersten Blick den Anschein macht. Der Referent diese Woche, lag mir so gar nicht. Seine Didaktik bestand in Frontalunterricht und erst am letzten Tag regte er Diskussionen an, an denen er sich kaum beteiligte. Aber er hat seinen Stoff durchbekommen. Na ja, zumindest sind die Unterlagen gut gelungen.

Die vergangenen Seminare nutzte ich dafür, jeden Morgen um 6:00 Uhr schwimmen zu gehen. Es tat mir richtig gut. Doch zu Hause kleb ich einfach fest. Suche eine neue Wohnung, in der Hoffnung, dass meine Aktivität zurückkommt. Möchte Mütterlein in meiner Nähe haben. Es geht ihr nicht gut und sie braucht jemanden, der sie aufbaut. Frage mich immer häufiger, wer sich mal um mich kümmern wird. Dabei kommt mir richtiges Unbehagen hoch. Mir wird bewusst ich muss mehr für mich und meinen Körper tun, um möglichst lange fit zu bleiben. Da kann ich solche trägen Phasen nicht lange dulden. Zumal mir das Leben im Hotel zusagen könnte. Dein Zimmer wird immer gemacht, im Haus gibt es Schwimmbad, Sauna, Terrasse, Kosmetikerin und Massagen. Was will man mehr?! Kann ich sagen: das nötige Kleingeld!! Hat aber auch Nachteile. Man kann die Erdung verlieren.

Ich bin mir sicher, dass ich die nächsten Wochen noch einiges ändern muss und all die Dinge, die ich vernachlässigt habe, endlich zum Abschluss bringen muss. Meine innere Stimme sagt mir, die Zeit drängt. Und das Leben gibt mir genügend Zeichen, dass ich notwendige Veränderungen jetzt einleiten muss. Zuerst geht mein Telefon nicht mehr richtig, dann löst mein kleiner Backofen beim Einschalten einen Kurzschluss nach dem anderen aus und zu guter Letzt, hat der neue Fernseher kein Bild mehr.
Also neues Telefon gekauft, Backofen in den Keller verbannt und den Fernsehtechniker angerufen. Was kommt als nächstes? Es stellt sich für mich derzeit nur die Frage, wohin will ich mich verändern? Habe das Gefühl in der Luft zu hängen. Das was ich will kann ich mir leisten. Ein Haus am Meer kann ich mir derzeit einfach nicht leisten 🙂 Ein Haus am Meer wäre letztendlich keine wirkliche Veränderung, sondern Stillstand.

Beruflich bin ich soweit zufrieden. Die eine oder andere Kleinigkeit vielleicht, die neuen Aufgaben als Betriebsrätin sind spannend und aufregend. Wobei die Politik dabei mir gehörig auf die Nerven geht. Aber auch das kriege ich noch hin.

Ab morgen mach ich einen neuen Anlauf, mein Gewicht nach unten zu kriegen. Die Seminare haben alles in dieser Richtung kolportiert. Doch dazu beim nächsten Mal mehr.

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Was ist nur mit mir?!

Seit meinem Geburtstag komme ich nicht aus dem Quark. Ich habe irgendwie meine innere Mitte verloren. Es ist, als ginge ich im Schlamm, jeder Schritt fällt mir schwer. All das, was mir bislang Freude und Kraft gegeben hat, mach ich nicht mehr, ich bin schlichtweg zu erschöpft. Ich kann mich zu nichts aufraffen, selbst wichtige Dinge schiebe ich unnötig lange vor mir her. Ich will mich mehr bewegen, doch ich mach’s einfach nicht. Meine gegenwärtige Situation bin ich leid. Doch mir ist klar, wenn ich nichts ändere, passiert nichts! Jetzt schau ich meinem ganzen Befinden schon ne ganze Weile zu und mein Kopf weiß genau, was zu tun ist, doch ich krieg meinen Ar… nicht hoch. Ich bin müde, aggressiv und lethargisch. Mein Gott wie passt das denn?

Ich habe meine Wohnung in Verdacht. Die ganze Umgebung geht mir so auf die Nerven, doch eine neue und bezahlbare Wohnung finde ich nicht auf die Schnelle, vor allem keine bezahlbare. Ich habe gehofft, während meinem Urlaub, krieg ich die Kurve, doch bis auf meine Steuererklärung, hab ich nicht viel erreicht.

Meine neuen Aufgaben als Betriebsrätin machen mir im Grunde Spaß. Es bringt neue Spannung in meinen Alltag, Mein erstes Seminar (Betriebsfassungsrecht Teil I) habe ich hinter mir. Habe es mir trockener vorgestellt, doch der Referent hat es tatsächlich geschafft, es interessant und packend zu gestalten. Das Seminar fand bei Garmisch in einem Seminarhotel des Kolpinghaus statt. Und während des Aufenthalts ist mir meine gegenwärtige Situation erst richtig bewusst geworden. Vor allem, weil ich dort jeden Morgen um kurz vor 7 Uhr (für mich normalerweise ein Unding) zum walken ging – alleine. Und es hat mir gut getan.

Doch kaum zu Hause angekommen, konnte ich das mit dem morgendlichen Walken nicht fortsetzen, was meinen obigen Verdacht mit meiner Wohnung nur bestätigt.

Und morgen geht es für 4 Tage zum zweiten Seminar (Betriebsfassungsrecht Teil II). Bin gespannt, ob es mir da ähnlich ergeht. Eines ist aber sicher, ich muss mich selbst aus dem Sumpf der Lethargie ziehen. Die beste Gelegenheit für einen ersten Schritt hab ich die nächsten Tage.

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Schon wieder ein Jahr …

…vorüber! Draußen auf den Feldern wächst schon wieder das Getreide. Die Zeit vergeht so schnell. Macht mir zuweilen Angst, und ich frage mich immer öfter, was am Ende übrig bleibt. Was hab ich in meinem Leben erreicht? Habe manchmal das Gefühl, dass mir mein Leben zwischen den Fingern verrinnt.

Mein heutiger Geburtstag verlief anders, als geplant. Wollte eigentlich nach einem ausgiebigen Frühstück mit Schampus das tolle Wetter genießen und einiges unternehmen, Doch Mütterlein ging es nicht so gut und so verbrachte ich meinen Tag in der Stille, auf meinem Balkon. Nahm viele gute Wünsche am Telefon und im Internet entgegen.

Die vergangenen Wochen waren anstrengend und mit Veränderungen verbunden. Bei all der Hektik bleibt das Gefühl stehen zu bleiben. Die Zeit verrinnt mir zwischen den Händen. Schaue ich rückwärts, sehe ich viele Höhen und Tiefen. Schau ich nach vorn, sehe ich einen Berg an unerledigten Dingen. Ich werde es packen, brauche nur Geduld.

Die Party wird folgen.

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Neue Erkenntnisse

Vergangene Woche war ich wieder auf einem Cash-Flow Abend. Der Tag begann schon hektisch, so dass ich mir morgens keine Zeit nahm, zu meditieren. Im Büro folgte ein Thema nach dem anderen und als ich mich dann am Abend von der Arbeit loseiste, musste ich auch noch Besorgungen machen, bevor ich mich mit Freunden zum Spielen treffen konnte. Doch ich hatte Lust auf das Spiel und wollte unbedingt hin.

Als ich am verabredeten Ort ankam, war ich so überdreht , dass ich meine Erschöpfung nicht mehr wahrnahm. Die Gruppe war dieses Mal sehr klein -wir waren nur zu dritt -, was das Spiel ungemein beschleunigte. Ich hatte mich anfangs nicht ausreichend konzentriert, war langsam in meiner Spielführung und mein Simultanfaktor war nahezu bei Null.

Ich agierte im Spiel aus blindem Aktionismus und verpasste dabei einige Chancen. Mir wurde an diesem Abend bewusst, wie vielschichtig dieses Spiel im Grunde ist. Man muss ständig präsent sein und in seiner Mitte bleiben. Auf meiner Heimfahrt kam mir dann der taoistische Spruch in den Sinn: “ Sei furchtlos, entschlossen und gefestigt in deinem Auftreten! „. An diesem Abend war ich ganz weit weg davon. Ich ließ mich vom Geschehen treiben und statt zu agieren, reagierte ich nur noch.

Tun ohne zu tun und alles wird getan! “ Ein weiser Spruch aus dem Taoismus.

Den Dingen seinen Lauf zu lassen und Entscheidungen aus dem Hier und Jetzt zu treffen, ist mir in der vergangenen Woche sehr schwer gefallen. Ich habe mich von den äußeren Dingen bestimmen lassen, habe nur noch funktioniert. Es gab kein zielgerichtetes Agieren, was mir letztendlich meine Energie unnötig raubte. Genau das hat sich auch in meinem Spiel widergespiegelt! Auf das reine Spiel bezogen, war der Abend zwar kein großer Erfolg für mich, aber dafür erkenntnisreich. Mir wurde bewusst, regelmäßiges meditieren ist wieder angesagt, um meinen Fokus zu halten! Und meine Affirmation für die nächste Woche lautet:

“ Ich ruhe in mir,
Ich bin gefestigt und entschlossen,
Ich lasse die Dinge geschehen! „

Om tare tu tare
Om tare tu tare ture soha!
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Cloud Computing – über den Wolken muß die Freiheit grenzenlos sein

Es gibt in der IT-Welt eine neue Zeiterscheinung: Cloud Computing. Was grob mit „Rechner in den Wolken“ übersetzt werden kann, ist eine virtuelle, nur scheinbare Rechnerwelt, nicht richtig greifbar und von wenigen auch nur im Ansatz begreifbar.

Abgeleitet von Prozess- und Strukturplänen, in denen Wolken das Internet symbolisieren, wurde mittlerweile ein weitreichendes Konzept entwickelt. Auf dem ersten Blick wirkt es wie alter Wein in neuen Schläuchen. Was früher der Großrechner war, ist heute ne „Wolke“. Cloud Computing besteht aus einem Pool von Rechnern, Servern, Webdiensten, und Systeme in virtuellen Rechenzentren, die sich automatisiert je nach Bedarf, skalieren.

Die Bereitstellung basiert dabei auf einer Kombination von global verteilten virtualisierten Serverfarmen und moderner Webtechnologien, die vollautomatisiert betrieben werden und somit im Prinzip keine Interaktion durch den Menschen benötigen. Das vermittelt das Bild von Grenzenlosigkeit. Was früher undenkbar war, wird heute zur Realität. Ob ich mich darüber freuen soll, was ich noch nicht so recht.

Was jetzt mit der IT-Landschaft beginnt, kann in beliebiger Weise dort fortgesetzt werden, wo es um einfache Arbeiten geht. Und ein weiteres Ziel ist, neben Rechen- und Systemkapazitäten, auch Controlling-, Sekretariats-, Beschaffungs-, und andere Arbeiten, als dynamisierten Dienst bereit zu stellen. So mutiert die menschliche Arbeit in immer mehr Bereichen zu einem unpersönlichen automatisierten Service.

Das Konzept vermittelt die Illusion, unbegrenzter Ressourcen und die Anwender unterliegen dem Trugbild, alles jederzeit bekommen zu können, immer schneller und immer billiger. In letzter Konsequenz heißt das, alles was man braucht über das Internet als Dienst abrufen zu können, rund um die Uhr, ohne Wartezeit, ohne menschliche Kommunikation. Kein Einkaufen mehr im Supermarkt, der Kühlschrank, der weiß was gebraucht wird und selbständig im Internet Nachschub bestellt, vollautomatisch, zu Lasten der Kreditkarte, die wiederum voll automatisiert per Lastschrift ausgeglichen wird. Die Stromversorgung als Service bereitgestellt, befähigt die Geräte, je nach Spannungsspitzen selbständig Strom zu ziehen, wann immer es für den Besitzer am preisgünstigsten ist. Man kauft sich keine Software mehr, sondern nutzt Programme als Service, in dem man die gewünschte Anwendung über das Internet startet.

Gemeinsame Nutzung von Ressourcen lautet die neue Devise… eine neue Form des Kommunismus? Mitnichten!! Wohl eher eine neue Lizenz zum Geld drucken, denn die Cloud hat ihren Preis. Der Mensch, der mit diesen Diensten einerseits entlastet wird, wird zunehmend abhängig, unselbständig und digital dement. Man verliert allzu leicht den Überblick und die Fähigkeit, den eigenen Alltag zu meistern, was den Menschen immer leichter manipulierbar macht. Ganz zu schweigen davon, dass das soziale Umfeld um vieles ärmer wird.

Neben der Frage wer das alles bezahlen soll, wenn es kaum noch Menschen mit Arbeit geben wird, stellt sich das Problem nach der Informationssicherheit. Was passiert mit unseren Daten in diesem Netz aus Wolken. Wer folgt unseren Spuren, macht uns damit für alle im Netz transparent wie Glas? Die Antworten darauf sind bislang genauso nebulös wie die Clouds selbst.

Eines ist jedoch sicher: das Konzept des Cloud Computings wird unsere Gesellschaft noch nachhaltig verändern!

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Blogger der Welt, vereinigt euch… auf Blogger United ;-)

Auf Facebook hab ich vor einigen Tagen Blogger United entdeckt. Neugierig geworden hab ich die Seite aufgemacht und war von dem Projekt sofort angetan. Das Projekt hat das Ziel, den größten Blog aller Zeiten zu bilden. Ein großes Ziel, aber warum nicht, denn eine lange Reise beginnt ja bekanntlich mit dem ersten Schritt. Nach kurzem Überlegen hab ich mich als Autor gemeldet.

Blogger aller Welt können hier Artikel schreiben und auf ihren Blog aufmerksam machen. Die Artikel sind dabei keinem speziellen Thema gewidmet, jeder kann und darf, sofern der Artikel selbst verfasst und nicht irgendwo abgekupfert wurde, seine Beiträge schreiben. Es gibt keine Bezahlung, dafür kann jeder auf seinen Blog verweisen und bekommt so mehr Leser. Eine faire Sache.

Wer lieber anonym bleiben will, kann sich auch so am größten Blog aller Zeiten beteiligen. Spaß macht es allemal!

Der Blog bot mir in den vergangenen Tagen einigen interessanten Lesestoff. Heute löse ich mein Versprechen ein, Blogger United auf meinem Blog bekannt zu machen und meinen ersten Beitrag einzustellen.

Also los!

Blogger United Button

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Cashflow! Es ist Zeit, aus dem Hamsterrad auszusteigen!

Gestern wurde ich zu einem Spielabend eingeladen. Ich kannte das Spiel zwar nicht, aber ich ging spontan hin. Bin halt ne Spielmaus 😉

Gespielt wurde Cashflow. Ein Spiel das mittlerweile eine große Fangemeinde hat. Entwickelt wurde das Spiel vor über 10 Jahren von Robert T. Kiyosaki . Er wollte sein Wissen, finanziellen Wohlstand zu erlangen, weitergeben und entschied sich für den spielerischen Weg.

Das Spiel wird von 2 – 6 Personen gespielt.Es erinnert ein wenig an Monopoly, ist jedoch viel spannender. Der Sinn des Spiels besteht darin, sein finanzielles Geschick unter Beweis zu stellen.

Anfangs bekommt jeder ein vorgedrucktes Spielerblatt und zieht eine Berufskarte. Ich war im Spiel Sekretärin mit einem mäßigen Einkommen. Also keine gute Startvoraussetzungen, dachte ich. Dann werden die Daten auf der Karte, Einkommen, Ausgaben auf das Spielerblatt übertragen. Wer es bislang noch nicht wusste lernt jetzt die Einkommens- und Ausgabenarten kennen sowie die Methode seinen persönlichen Cashflow zu ermitteln.

Jeder hat als Spielsteine 3 Plastikmünzen, einen Käse und eine Maus. Der Käse steht für unseren Traum. Der Käse wird wir auf den persönlichen Traum auf dem Spielbrett platziert. Es symbolisiert unser Ziel, das wir im Spiel erreichen wollen. Begonnen wird im Hamsterrad, der Tretmühle, wo die Spieler ihre Maus bewegen. Die Tretmühle hat verschiedene Felder für Deals, Gehalt, Schnickschnack und Markt. Mittels würfeln bewegt man sich in dieser Tretmühle im Kreis.

Ziel ist es im ersten Schritt, diese Tretmühle zu verlassen und auf dem sogenannten Fast-Track seinen Traum zu realisieren. Dabei sollen Deals und der Markt einem helfen. Deals sind kleine und große Geschäftschancen, die man annehmen oder ablehnen kann. Aktienkäufe, Immobilienkäufe oder Fonds bieten unterschiedliche Renditechancen. Und man entscheidet über Deal oder No-Deal. Der Markt zeigt an, ob er für bestimmte Produkte steigt oder fällt. Hier entscheidet man über Kapitalgewinn oder Cash. Abhängig von den eigenen Entscheidungen steigt oder fällt das passive Einkommen. Und wie im richtigen Leben, gibt es noch Überraschungsfelder wie Baby – Babies kosten bekanntlich Geld – oder Schnickschnack, alles was man nicht unbedingt braucht aber Geld kostet und das passive Einkommen senken kann. Aber mit jedem Cashfeld, ist Zahltag und man fordert von der Bank sein monatliches Einkommen. Gelegenheit, seine Finanzen zu verbessern.

Hat man seinen Cashflow so weit erhöht, dass er das monatliche Bruttoeinkommen übersteigt, kann der Spieler die Tretmühle verlassen und ins Big-Business einsteigen. Das ist der Fast-Track!

Sobald der erste Spieler seinen anfangs gewählten Lebenstraum punktgenau trifft bzw. wenn einer der Spieler es schafft, auf dem Fasttrack soviel weitere Geschäfte erfolgreich abzuschließen, dass sein passives Einkommen um weitere 50.000 höher ist als zum Zeitpunkt seines Eintritts in den Fasttrack, endet das Spiel.

Das erste mal gespielt und ich war die erste, die den Fasttrack erreichte und aus der Tretmühle ausgestiegen ist!! Obwohl meine Startbedingungen auf dem ersten Blick nicht optimal waren. Das war meine erste Lektion. Jeder kann es mit Mut und Geschick schaffen, seinen Traum zu verwirklichen.

Mein Fazit: Das Spiel macht Riesenspass! Es hat einen gewissen Lerneffekt im Umgang mit seinem eigenen finanziellen Geschick. Es gibt mittlerweile weltweit Clubs, wo Menschen zusammenkommen, um zu spielen, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Ich bin davon überzeugt, das Spiel fördert die finanzielle Intelligenz von Erwachsenen und Jugendlichen.

In zwei Wochen werde ich wieder dabei sein!  Man trifft sich !

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